Kreativgarten - Stefanie Busch

Hühner

Seit einiger Zeit halten wir eine kleine Miniherde an Hühner. Die ersten geerbten Hühner war eine bunte Schar mit 9 Küken. Die Küken haben wir behalten, davon waren 6 Hähne. Das ging nicht gut. Sie mussten weichen. Seitdem ist die Schar immer so um die 4-5 Hennen groß. Die Erlebnisse über den Fund der ersten Eier. Ein Bussard im Gehege, kranke Hühner die erlöst werden mussten, Windeier, Milbeninvasion, Mäuseinvasion, Würmer, ...eine immer während spannende Geschichte. In jedem Jahrgang sind Charakterhühner dabei, ich denke gerne an Adelheid das Kämpferhuhn mit dem Herzen eines Adlers, An Birgit die Fliegerin, an Cindy die Klug, jetzt ist Doris die Ausbrecherkönigin.

Hühnergeschichten die erste Herde
Hühnergeschichten
die ersten Eier
Windei
Adelheid
Hühnergeschichten
Hühnergeschichten
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Inzwischen sind die Hennen im Garten weit herumgekommen. Wir sind inzwischen bei den D-Hühnern. Letztes Jahr, während der großen Umbauarbeiten vor der Gartenreise haben wir sie dann endgültig in den Vorgarten verlegt. Zunächst nur in den Rhododendron und Büsche Teil. Dort herrschte bis dahin die Quecke und Wildwuchs. Die Hühner haben es am Anfang langsam aber stetig behackt und bek... und nun ist der Boden frei von Wildkräutern. Phaszinierend, was für eine Zerstörungskraft diese kleinen Hühnerfüsse haben. Im Sommer 2016, als optimale Bedingungen für Wildkräuter herrschte und ich sie im Staudenteil des Vorgartens einfach nicht mehr bewältigen konnte, haben wir ihr Territorium erweitert. Im Nu war auch dort wieder freier Boden zu sehen. Den erwachsenen Stauden macht das Hühnergescharre weniger zu schaffen, der Vorteil, nämlich die Vernichtung der Schnecken und der Quecke ist größer. Aber im Frühling sind die Hühner der Tulpen und grünen Spitzen Tod. Zur Zeit sind sie wieder auf den hinteren Teil des Vorgartens beschränkt. Auch unter der Buchenhecke herrscht Ordnung.

Seit 2016 haben wir dort auch ein wundervolles Hühnertor, das zugleich als Rankhilfe für die Glycine dient. In naher Zukunft wird es wunderbar grün zugewachsen sein und im Frühjahr erst blau - Glycine und dann im Spätsommer orange - Trompetenbusch - blühen. Und nun kann man wieder ganz ums Haus herumgehen.

Huehnerschar
Doris Doris
Charlotta
Dörte
Das Hühnertor wird geschweisst
Das Hühnertor und Gycinienbogen
Doris Houdini
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Eigentlich hoffte ich, dass Charlotta dieses Jahr Küken ausbrütet. Ich habe alles vorbereitet, einen Extra Auslauf mit Haus und befruchtete Eier besorgt. Aber sie möchte doch keine Omi sein.

GLucken

Ich habe dann im Juni doch noch eine Leihmutter von Herrn Hirt bekommen. Die Eier haben ich vom Biohof von Elling in Asendorf geholt. 10 schön unterschiedlich gefärbte Eier. Dann saß Albertine 21 Tage auf den Eiern und am 22.6. schlüpften 6 Küken, 3 Hähne und 3 Hennen. Küken können klettern und bis zu 5m fliegen und 2m hoch springfliegen. Sie sind ständig ausgebüxt. 1 Henne ist von diesen Ausflügen leider nicht zurückgekommen. Im September ist Albertine mit einem der Hähne wieder in ihren Heimatstall zurück gebracht worden. Im Oktober habe ich den Trick mit dem Flugfedernstutzen auf einer Seite ausprobiert, seitdem hatten wir Ruhe. Im November fingen die beiden übriggebliebenen Hähne an zu kämpfen, da wurde der erste geschlachtet. Eduard der letzte Hahn wurde im Dezember erwachsen, besprang die Hühner und fing an zu schreien. Leider mit länger werdenden Tagen immer früher. Er war bei uns bis Januar. Die zwei Hennen Erna und Elsa entwickeln sich prächtig. Inzwischen haben sie ihren Platz in der Herde, werden nicht mehr ganz so fies gemoppt. Seit Ende Dezember legen sie brav jeden Tag ein Ei. Elsa ist eine Grünlegerin. Fazit. Ein spannendes Hühnerjahr. Die Hähne waren lecker. Die Eier sind lecker. Das machen wir dieses Jahr noch einmal.

Den Hühnerzyklus 2017 kann man auf einem Video bei Youtube betrachten. HIER